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Niederdruck-Heißreinigung ist ein ressourcen-schonendes Reinigungsverfahren, das über hohe Temperatur statt über hohen Druck reinigt. Bis zu 95 °C heißes Wasser löst Fette, Öle und Schmutz, während der niedrige Druck von nur 3 bis 14 bar die Verschmutzungen abträgt, ohne Bauteile zu beschädigen oder Schmutz zu verteilen. So werden Teile und Maschinen schonend, wassersparend und weitgehend ohne Chemie sauber.

Das Verfahren, die Kennzahlen und die Unterschiede zu Hochdruck, Ultraschall und Lösemitteln – kompakt erklärt.

bis 95 °C
Reinigungstemperatur
3–14 bar
niedriger Arbeitsdruck
1,8–2,8 l/min
Wasserverbrauch – ca. 1/20 eines Hochdruckreinigers
70–90 %
weniger Wasser und Chemie

Wie funktioniert Niederdruck-Heißreinigung?

Die hohe Reinigungswirkung entsteht vor allem durch die hohen Temperaturen. Bis zu 95 °C heißes Wasser löst Fette und Öle besonders effizient – manchmal unterstützt von mild-alkalischen Reinigern, oft aber ganz ohne Chemie. Der niedrige Druck von 3 bis 7,5 bzw. 14 bar reicht aus, um die gelösten Verschmutzungen abzutragen, verteilt sie aber nicht durch die Halle und beschädigt empfindliche Bauteile nicht. Vielmehr wird das Brauchwasser in einer Wanne aufgefangen und kann mehrfach recycelt werden. Die Geräte sind mobil, sodass Bauteile meist nicht ausgebaut werden müssen, sondern vor Ort gereinigt werden können. Vor allem aber ist die Reinigung schnell und durch diverse Düsen besonders effizient.

Was ist der Unterschied zum Hochdruckreiniger?

Ein Hochdruckreiniger reinigt mechanisch über hohen Druck und verbraucht dabei meistens 50 bis 60 Liter Wasser pro Minute. Die Niederdruck-Heißreinigung reinigt stattdessen über Temperatur und kommt mit nur 1,8 bis 2,8 Litern pro Minute aus – rund einem Zwanzigstel. Gerade bei fettigen und öligen Verschmutzungen ist Temperatur oft wirksamer als Druck, ohne Rückspritzer und ohne Schutzkleidung. Zum ausführlichen Vergleich.

Welche Vorteile hat die Niederdruck-Heißreinigung?

Kurz gesagt: Weniger Wasser, weniger Chemie, mehr Sicherheit und niedrigere Kosten. Im Einzelnen:

  • Meist 20× weniger Wasser als Hochdruck – durch Recycling oft unter 1 %
  • Wenig bis keine Chemie und keine Lösemittel, keine Aerosole, keine VOCs
  • Schonend zu Bauteilen dank niedrigem Druck – weniger Ausschuss, weniger Teilebruch
  • Kaum Rückspritzer, keine Nassräume und keine Wegezeiten, keine Schutzanzüge nötig
  • Oft 70–90 % Zeit- und Kostenersparnis, Amortisation in wenigen Monaten

Wofür wird Niederdruck-Heißreinigung eingesetzt?

Typische Einsatzgebiete sind die Teilereinigung, die Maschinen- und Anlagenreinigung, das Entfetten vor dem Lackieren oder Pulverbeschichten sowie die thermische Entkeimung von Kühlschmierstoff. Eingesetzt wird sie unter anderem in der Metallverarbeitung, der Lebensmittelindustrie, im Automotive- und Bahnbereich sowie in Instandhaltung und Reparatur.

Wie viel spart die Niederdruck-Heißreinigung?

In der Praxis berichten Anwender von 70 bis 90 % weniger Wasser, Reinigern und Entsorgung sowie 80 bis 90 % weniger Zeitaufwand gegenüber anderen Methoden. Dadurch amortisiert sich ein Gerät oft schon nach wenigen Monaten. Mehr dazu unter Wirtschaftlichkeit.

Wer baut Geräte für die Niederdruck-Heißreinigung?

ph-cleantec aus Kernen im Remstal entwickelt und baut mobile Geräte für die Niederdruck-Heißreinigung – vom kompakten Werkstattgerät bis zur Edelstahl-Ausführung, inklusive Optionen wie der thermischen Entkeimung. Ein Überblick findet sich unter Geräte.

Sehen Sie es in Ihrem Betrieb

Am überzeugendsten ist der direkte Vergleich: Gerne kommen wir für eine kostenlose Vorführung zu Ihnen in die Firma – so sehen Sie Zeit-, Wasser- und Chemieersparnis mit eigenen Augen.

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