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Verunreinigungen im Wärmetauscher senken den Wirkungsgrad und steigern den Energieverbrauch. Die Niederdruck-Heißreinigung von ph-cleantec entfernt Ablagerungen effizient, schonend und ohne aggressive Chemie – in vielen Fällen direkt im eingebauten Zustand und ohne aufwendige Demontage.

Wärmetauscher vor und nach der Niederdruck-Heißreinigung
Wärmetauscher vor und nach der Niederdruck-Heißreinigung

ANFORDERUNGEN

Wärmetauscher sind unverzichtbare Komponenten in vielen industriellen Prozessen. Sie übertragen Wärme von einem Medium auf ein anderes, ohne dass die beiden Medien direkt in Kontakt treten – und helfen so, Energie zu sparen oder Luft und Gase zu kühlen bzw. zu erwärmen. In der metallverarbeitenden bzw. zerspanenden Industrie werden sie oft eingesetzt, um die Kühlschmierstoffe nach dem Einsatz an der Schneide wieder abzukühlen.

Um den Temperaturausgleich zwischen kaltem und warmem Medium zu erreichen, benötigen Wärmetauscher große Oberflächen. Das wird in der Regel durch sehr feine Lamellen erreicht. Angeboten werden sie in den verschiedensten Bauformen und für viele Einsatzgebiete:

  • Wasserkühler, Ladeluftkühler und Kraftstoffkühler – häufig in Automobil- und Maschinenbauanlagen.
  • Motorölkühler, Getriebeölkühler und Kondensatoren – unter anderem in der chemischen Industrie und in Kraftwerken.
  • Verdampfer und Kondensatoren in der Klimaanlagen- und Kühltechnik.
  • Kühlnetze und Klimatisierungssysteme in Fahrzeugen und Gebäuden.
Wärmetauscher unter einer S-Bahn reinigen, ohne komplette Demontage
Reinigung eines Wärmetauschers direkt unter einer S-Bahn – ohne komplette Demontage

BISHERIGE TECHNIK

Wärmetauscher sind besonders anfällig für Verschmutzungen, die ihre Effizienz beeinträchtigen. Typische Ablagerungen an den Wärmeübertragungsflächen sind:

  • Kalkablagerungen, vor allem in wasserführenden Systemen.
  • Rost, besonders in Anlagen mit metallischem Kontakt.
  • Öl- und Fettrückstände aus industriellen Prozessen.
  • Schlamm aus Prozessabwässern sowie biologische Beläge wie Algen und Bakterien.

Diese Ablagerungen wirken wie eine isolierende Schicht und behindern die Wärmeübertragung. Die Folge sind sinkende Effizienz, ein höherer Energieverbrauch und teils Überhitzung – das beschleunigt den Verschleiß und kann Ausfälle verursachen. Die Reinigung der feinen Lamellen muss daher schnell, gründlich und zugleich beschädigungsfrei erfolgen, mit ausreichender Spülwirkung bis zwischen die Lamellen und ohne zu hohen Druck.

Herkömmliche Verfahren stoßen dabei an Grenzen:

  • Mechanische Reinigung mit Hochdruckreiniger, Bürsten oder Sandstrahler kann die empfindlichen Lamellen verbiegen und beschädigen.
  • Chemische Reinigung mit aggressiven Mitteln oder Säuren greift empfindliche Materialien wie Aluminium oder Kupfer an und verursacht hohe Kosten für Chemie, Handling und Entsorgung.
  • Ultraschall- oder Bäderreinigung ist effektiv, aber teuer und zeitaufwendig und erfordert den Ausbau.
  • Thermische Verfahren (Pyrolyse) sind stationär, erfordern den Ausbau und hohe Investitionen.

In all diesen Fällen müssen die Wärmetauscher meist aus- und wieder eingebaut, codiert sowie zur Reinigungsanlage und zurück transportiert werden – das kostet Zeit und erhöht das Risiko.

Reinigung eines großen Wärmetauschers direkt vor Ort
Reinigung eines großen Wärmetauschers direkt vor Ort mit der Niederdruck-Heißreinigung

UNSERE LÖSUNG: NIEDERDRUCK-HEISSREINIGUNG

Die Niederdruck-Heißreinigung bietet eine zugleich schonende und wirtschaftliche Alternative: Auch feine Lamellen werden erreicht und mit niedrigem Druck von bis zu 7,5 bzw. bis zu 14 bar beschädigungsfrei gereinigt. Die hohe Arbeitstemperatur von bis zu 95 °C löst ölige Verschmutzungen schnell und effizient. Mit den richtigen Düsen wird auch zwischen Platten und Lamellen gereinigt; bei Bedarf wird ein alkalischer oder saurer Reiniger niedrig zudosiert.

Verschmutzungen werden mit niedrigem Druck und geringem Wasserverbrauch abgelöst und abtransportiert. Das Brauchwasser lässt sich über ein Recyclingverfahren im Gerät wiederaufbereiten – das spart Entsorgungskosten und schont die Umwelt. Besonders praktisch: Auch große und unhandliche Wärmetauscher lassen sich vor Ort reinigen, da die Geräte von ph-cleantec mobil und dank eigener Tanks weitgehend autark sind. So entfallen Montage- und Wegezeiten, und die Wärmetauscher können direkt wieder eingebaut werden.

IHRE VORTEILE

  • Schnell, gründlich und schonend: Der niedrige Druck schützt Lamellen und empfindliche Strukturen, während die hohe Temperatur eine hervorragende Reinigungswirkung erzielt.
  • Mobil und flexibel: Reinigung direkt vor Ort, in vielen Fällen ohne Ausbau – das reduziert Stillstands-, Umbau- und Wegezeiten.
  • Ressourcenschonend: nur rund 1,8–2,8 Liter Wasser pro Minute; durch das Kreislauf-Recycling lassen sich gegenüber einem Hochdruckreiniger meist über 99 % der Ressourcen einsparen.
  • Umwelt- und gesundheitsfreundlich: kaum Chemie, wenn überhaupt nur 1–3 % alkalischer Reiniger statt aggressiver Lösungsmittel.
  • Mehr Arbeitssicherheit: keine gefährlichen Rückspritzer, keine Chemie-Dämpfe oder Aerosole.
  • Wirtschaftlich: oft 80 % und mehr Zeitersparnis, keine Kosten für aggressive Chemie – die Amortisationszeit liegt meist bei unter einem Jahr.

WELCHES GERÄT EMPFEHLEN WIR?

In der Praxis kommen meist unsere 1000 SR-Geräte (bis 7,5 bar) oder unsere 1500 SR-DP-Geräte (bis 14 bar) zum Einsatz. Für große Wärmetauscher empfiehlt sich eine Kombination aus stationärer Wanne und mobilem Reinigungsgerät:

Herkömmliche Methoden sind oft kostspielig, ressourcenintensiv und riskant für die empfindlichen Bauteile. Die Niederdruck-Heißreinigung von ph-cleantec reinigt Wärmetauscher dagegen schnell, gründlich und schonend – direkt vor Ort, wirtschaftlich und umweltfreundlich. Nicht nur Wärmetauscher, auch die gesamte Anlagenreinigung gelingt damit ohne aggressive Chemie.

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Wärmetauscher reinigen (PDF)
FAQ

Häufige Fragen zur Wärmetauscher-Reinigung

Wie reinigt man Wärmetauscher schonend, ohne die Lamellen zu beschädigen?
Mit der Niederdruck-Heißreinigung von ph-cleantec: bis zu 95 °C heißes Wasser bei nur 7,5 bis 14 bar löst Ablagerungen gründlich, ohne die feinen Lamellen zu verbiegen. Mit den passenden Düsen wird auch zwischen den Lamellen gereinigt.
Muss der Wärmetauscher für die Reinigung ausgebaut werden?
In vielen Fällen nicht. Die Geräte sind mobil und arbeiten direkt vor Ort, sodass sich Wärmetauscher oft im eingebauten Zustand reinigen lassen. Das spart Aus- und Einbau-, Transport- und Stillstandszeiten.
Welche Verschmutzungen lassen sich entfernen?
Kalk, Rost, Öl- und Fettrückstände, Schlamm sowie biologische Beläge. Die hohe Temperatur löst besonders ölige Verschmutzungen schnell; bei Bedarf wird ein alkalischer oder saurer Reiniger niedrig zudosiert.
Ist die Methode auch für Aluminium- oder Kupfer-Wärmetauscher geeignet?
Ja. Durch den niedrigen Druck und den Verzicht auf aggressive Chemie werden auch empfindliche Materialien wie Aluminium oder Kupfer nicht angegriffen, anders als bei Säuren oder Hochdruck.
Wie wirtschaftlich ist die Wärmetauscher-Reinigung?
Sehr. Durch die Reinigung vor Ort, den geringen Wasserverbrauch von rund 1,8 bis 2,8 Litern pro Minute und den Verzicht auf teure Chemie lassen sich Arbeitszeiten oft um 80 % und mehr senken; die Amortisation liegt meist unter einem Jahr.
Welches Gerät eignet sich für die Wärmetauscher-Reinigung?
Meist unsere 1000 SR-Geräte (bis 7,5 bar) oder 1500 SR-DP-Geräte (bis 14 bar); für große Wärmetauscher die Kombination aus mobilem Gerät und stationärer Auffangwanne, etwa 1500 SRE-DP mit 1000 SRS.
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